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Externe Buchhaltung oder Steuerberater? Wer wirklich was macht

Viele Unternehmer glauben, sie müssten sich entscheiden: entweder ein Steuerberater oder jemand externes für die Buchhaltung. Diese Annahme sorgt für Verwirrung und oft für zu hohe Kosten, weil der Steuerberater Dinge macht, die er nicht machen müsste. Tatsächlich sind das zwei verschiedene Rollen, die zusammenarbeiten. Wer das einmal sauber trennt, spart Geld und Nerven.

Die gesetzliche Grenze zuerst

In Deutschland sind bestimmte Aufgaben ausschließlich Steuerberatern, Wirtschaftsprüfern und ähnlichen Berufen vorbehalten. Dazu gehören der Jahresabschluss, die Steuererklärungen und die steuerliche Beratung. Das regelt das Steuerberatungsgesetz. Diese Aufgaben darf niemand sonst geschäftsmäßig übernehmen, egal wie erfahren er ist.

Die laufende Buchführung dagegen, also das Erfassen und Kontieren von Belegen, das Führen der offenen Posten, die Vorbereitung der Zahlen, darf auch von anderen übernommen werden. Genau hier setzt externe Buchhaltung an.

Was der Steuerberater macht

Der Steuerberater ist für das zuständig, was am Ende gegenüber dem Finanzamt zählt. Er erstellt den Jahresabschluss, reicht die Steuererklärungen ein, berät bei steuerlichen Fragen und ist dein Ansprechpartner, wenn es um Gestaltung und Optimierung geht. Er ist der rechtlich verantwortliche Kopf hinter deinen Steuern.

Was er in der Regel nicht günstig macht: die laufende Kleinarbeit Monat für Monat. Belege sortieren, jede Eingangsrechnung erfassen, Zahlungen abgleichen. Das kann er, aber es ist teuer, wenn ein Steuerberater das zu seinem Stundensatz erledigt.

Was externe Buchhaltung macht

Externe Buchhaltung übernimmt genau diese laufende Arbeit. Belege werden erfasst, geprüft, richtig zugeordnet und sauber aufbereitet. Zahlungen werden abgeglichen, offene Posten geführt, der Monat wird abgeschlossen. Das Ergebnis ist eine saubere, DATEV-fertige Buchhaltung, die der Steuerberater nur noch übernehmen muss, statt sie selbst aufzuräumen.

Der Vorteil liegt auf der Hand: Die laufende Arbeit landet dort, wo sie günstiger und schneller erledigt wird, und der Steuerberater konzentriert sich auf das, wofür du ihn wirklich brauchst.

Wie beide zusammenspielen

Das saubere Modell sieht so aus: Die externe Buchhaltung führt Monat für Monat deine Bücher und übergibt die fertigen, kontierten Daten an den Steuerberater. Der baut darauf den Jahresabschluss und die Steuererklärungen. Beide arbeiten mit demselben System, meist über die DATEV-Schnittstelle, sodass keine Daten doppelt erfasst werden.

Du hast damit nicht zwei konkurrierende Dienstleister, sondern eine Kette: laufende Arbeit unten, steuerliche Verantwortung oben. Jeder macht das, was er am besten und günstigsten kann.

Was das für dich heißt

Wenn du heute deinen Steuerberater für die laufende Buchhaltung zahlst oder sie selbst nebenbei erledigst, lohnt sich ein Blick auf diese Trennung fast immer. Die laufende Arbeit auszulagern entlastet dich und deinen Steuerberater, und die Zahlen sind am Monatsende sauber, statt am Jahresende mühsam zusammengesucht.

Wenn du wissen willst, wie das für deinen Fall konkret aussieht, schau dir an, wie Buchhaltung auslagern bei mir abläuft, oder sichere dir ein kostenloses Audit.

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